Was ist der Unterschied zwischen Eisschnelllauf und Shorttrack?
Wie der Name der Disziplin schon sagt, finden Shorttrack-Wettbewerbe auf einer kürzeren Bahn als beim Eisschnelllauf statt. Beim Eisschnelllauf treten die Athlet:innen in einem Zeitfahren gegen die Uhr an. Es gibt keine Vorläufe, kein Halbfinale oder Finale, sondern nur eine einzige Runde, in der die Teilnehmenden versuchen, die beste Zeit zu erzielen. Beim Shorttrack hingegen tritt man in einer Reihe von Runden gegeneinander an. Hier zählt die Reihenfolge des Zieleinlaufs, denn die schnellsten Athletinnen und Athleten kommen in die nächsten Runden. Bei Shorttrack-Wettbewerben besteht Helmpflicht, da die Gefahr eines Sturzes viel größer ist als beim Eisschnelllauf. Beim Shorttrack ist aufgrund der engen Kurven und des Verhältnisses zwischen Geschwindigkeit und Distanz ein steiferer Schuh erforderlich, damit die Athlet:innen ihre Flugbahn besser kontrollieren können. Aus diesem Grund sind die Materialien weniger flexibel als die des Eisschnelllaufs. Beim Eisschnelllauf sind die Geraden länger und die Kurven breiter, die Schlittschuhe der Sportler:innen sind flexibler. Sie sind außerdem mit einem speziellen System ausgestattet, das Klappmechanismus genannt wird und einen Scharniermechanismus an der Ferse aufweist, der es der Kufe ermöglicht, bei abgehobener Ferse den Kontakt mit dem Eis aufrechtzuerhalten, so dass der Eindruck entsteht, dass die Sportler beim Eislaufen springen (daher der Name "clap skates").

